Berliner Verkehrswende retten!

Darum geht’s

Verkehrssenatorin Ute Bonde greift die Mobilitätswende in Berlin frontal an: Sie schafft Tempo 30 ab – trotz gefährlicher Schulwege und fehlender Radinfrastruktur – und lässt jetzt sogar bestehende Radwege zurückbauen. Damit gefährdet sie bewusst die Sicherheit von Kindern, Radfahrenden und Fußgänger*innen. Zeitgleich will die schwarz-rote Koalition das Mobilitätsgesetz entkernen und damit den so wichtigen Radwegeausbau ausbremsen. Gegen all das wehren wir uns – auf der Straße und vor Gericht. Unterschreibe jetzt und verteidige mit uns ein lebenswertes Berlin.

Unterschreibe jetzt:

Wir schauen nicht tatenlos zu, wie Verkehrssenatorin Bonde die Sicherheit von Schulkindern und den Schutz von Radfahrenden in Berlin dem Autoverkehr opfert.

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  • Tempo 30 wird gestrichen, Radwege werden zurückgebaut – und Menschen sollen den Preis dafür zahlen. Das ist Auto-Politik auf Kosten der Sicherheit unserer Kinder, unserer Gesundheit und des Klimaschutz.

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Petition: Berlin nicht dem Auto opfern!

Berlin erlebt gerade einen beispiellosen Rollback in der Verkehrspolitik. Viele Menschen kennen das Gefühl aus ihrem Alltag: gefährliche Kreuzungen, rasende Autos vor Schulen und fehlende Radwege. Aber für die CDU-geführte Verkehrsverwaltung zählt vor allem eins: der freie Autoverkehr. Deswegen sollen jetzt sogar bereits bestehende Radwege zurückgebaut werden und Tempo-30-Strecken vor Schulen werden gestrichen. Das ist absurd!

Das lassen wir nicht zu. Wir wehren uns. Mit öffentlichem Druck und rechtlichen Schritten.

Gegen die Abschaffung von Tempo 30 in der Saarstraße haben wir bereits erfolgreich geklagt und auch den Rückbau des geschützten Pop-up-Radwegs auf der Kantstraße konnten wir bislang verhindern. Doch die Angriffe gehen weiter: In der Marienfelder Allee soll Tempo 30 abgeschafft werden, obwohl es Schulwege schützt. ‚Unter den Eichen‘ droht erstmals sogar der Rückbau eines dauerhaften Radfahrstreifens. Das ist pure Auto-Politik auf Kosten der Sicherheit unserer Kinder, unserer Gesundheit und des Klimaschutzes. Wir haben die Tempo-30-Abschnitte durch unsere Luftreinhalteklage in Berlin mühevoll erkämpft, wir lassen nicht zu, dass Verkehrssenatorin Bonde hier eine Rolle rückwärts macht.

Vor der Berlin-Wahl im September müssen wir gemeinsam DRUCK MACHEN: Wir kämpfen für eine lebenswerte Stadt, in der die Sicherheit von Kindern priorisiert wird und Menschen im Mittelpunkt stehen. Wir werden jeden einzelnen Rückschritt von Senatorin Bonde prüfen und gemeinsam mit den Bürger*innen der Stadt Berlin dagegen ankämpfen. Wenn nötig auch vor Gericht!

Denn Berlin ist nicht irgendeine Stadt. Berlin ist ein politisches Signal für das ganze Land. Wenn die Verkehrswende hier scheitert, wenn hier wieder die autogerechte Stadt zum Leitbild wird, dann ist das ein fatales Zeichen weit über die Hauptstadt hinaus.

Dabei zeigen andere Städte längst, dass es anders geht. Kopenhagen hat den Radverkehr konsequent gestärkt. Barcelona hat mit der Neuverteilung des öffentlichen Raums Straßen zum Lebensmittelpunkt gemacht. Paris hat radikal Parkplätze gestrichen und Sicherheit, Aufenthaltsqualität und aktive Mobilität gestärkt. Während andere Städte den öffentlichen Raum zurückerobern, soll Berlin zurück in eine graue, ungesunde und lebensfeindliche Vergangenheit.

Wir wollen eine andere Stadt! Eine Stadt, in der Kinder sicher zur Schule kommen. Eine Stadt, in der Menschen zu Fuß und mit dem Rad geschützt unterwegs sind. Eine Stadt mit sauberer Luft, weniger Lärm und mehr Platz für alle. Eine lebenswerte Stadt.

Wir fordern den Berliner Senat und die Verkehrsverwaltung auf, den Rückbau von Radwegen sofort zu stoppen, Tempo 30 zum Schutz von Menschenleben konsequent auszuweiten statt abzuschaffen und die Verkehrswende endlich voranzubringen statt sie politisch zu sabotieren.

Unterschreibe jetzt und verteidige mit uns Berlins Zukunft. Für sichere Straßen. Für eine lebenswerte Stadt.

Es geht besser. Der Blick nach Europa:

Radwege

Während europäische Hauptstädte wie London, Brüssel und Paris ihr Radnetz in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut haben und jährlich bis zu 40 km neue Radinfrastruktur schaffen konnten, verfehlt Berlin seine Ausbauziele weiterhin deutlich. 2025 wurden nur 25 km neue Radwege eingerichtet. Um die Ziele des Mobilitätsgesetzes zu erreichen, hätten allein im vergangenen Jahr im Vorrangnetz 150 km neue Radwege entstehen müssen.

Tempo 30

Zahlreiche europäische Städte haben Tempo 30 in den vergangenen Jahren erfolgreich ausgeweitet. In Lyon sank die Zahl schwerer Unfälle dadurch um fast 40 Prozent. Auch in Städten wie Brüssel, Helsinki oder Paris gingen Unfälle und Verkehrstote deutlich zurück. Eine Studie aus 2024 zu 40 europäischen Städten zeigt: Tempo 30 senkt die Zahl der Verkehrstoten im Schnitt um mehr als ein Drittel. Berlin hingegen schafft Tempo 30 auf mehreren Hauptverkehrsstraßen wieder ab.

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