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1.Mehrweg auf die Mainstage!
Getränke und Speisen müssen auf Festivals standardmäßig in Mehrwegverpackungen ausgegeben werden – statt in Einwegbechern, Dosen und Wegwerftellern. Parookaville und Nature One hinken bei Mehrweg für Getränke noch hinterher, obwohl viele große Festivals längst zeigen, dass funktionierende Mehrwegsysteme möglich sind. Mau sieht es noch beim Essen aus – da ist Einweg bislang Standard. Nur Rock am Ring und Rock im Park setzen immerhin zu 18 Prozent Mehrweggeschirr ein. Veranstaltende sollten neutrales Mehrweggeschirr einsetzen, das auch auf weiteren Events genutzt werden kann, möglichst lokal spülen lassen und sowohl Besucher*innen als auch Gastronom*innen die Rückgabe so einfach wie möglich machen.
2. Leaveno Trash behind.
Mülltrennung muss überall dort möglich sein, wo Müll entsteht – vor Bühnen, an Essensständen und besonders auf Campingflächen. Festivals brauchen gut sichtbare Trennsysteme, Müllpfand gegen vermüllte Campingplätze und bessere Lösungen für die Wiederverwendung von zurückgelassenen Zelten, Campingausrüstung und das Sammeln von Elektroschrott wie RFID-/NFC-Chips der Festivalbändchen.
3. Kein Merch für die Tonne.
Kostenfreier Wegwerf-Merchandise, Give-aways und Billigprodukte dürfen nicht länger Teil der Festival-Logik sein. Festivalartikel sollten langlebig, sinnvoll und wirklich gewollt sein – statt nach wenigen Stunden im Müll oder auf der Wiese zu landen.
4. Dixie war gestern. Kreislauf ist Zukunft.
Auch Sanitärkonzepte müssen nachhaltiger werden: weniger Wasserverbrauch, weniger Chemie und weniger Einwegmaterial. Wo möglich, sollten Festivals Kompost- oder Trockentrenntoiletten einsetzen sowie Recyclingpapier nutzen.