ⓘ Update vom 4. August 2026: Naturschutz bleibt weiter auf der Strecke
Ende Juli hat die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zum Weltnaturabkommen geantwortet. Statt eine ehrliche Bilanz zu den Biodiversitätszielen vorzulegen, weicht sie zentralen Fragen aus.
❌ Infrastruktur statt Naturschutz: Die Bundesregierung betont die Bedeutung intakter Ökosysteme, verteidigt aber zugleich das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (IZG). Dieses Gesetz beschleunigt Eingriffe in die Natur und schwächt den verbindlichen Ausgleich. Umso dreister ist es, dass die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage die Folgen des Gesetzes herunterspielt und behauptet, der Vorrang echter Ausgleichsmaßnahmen bleibe bestehen. Das stimmt so praktisch nicht, denn für eine große Bandbreite an Projekten darf Ersatzgeld gezahlt werden, ohne Ausgleichsmaßnahmen für die Natur durchzuführen! Um das Schlimmste zu verhindern, muss die Bundesregierung jetzt ein wirksames Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur als Gegengewicht auf den Weg bringen!
Hilf uns jetzt erst recht Druck zu machen: Fordere mit deiner Unterschrift das längst überfällige Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur, das die Schäden des IZG abmildert!