Warum muss die Energiewende dezentral gestaltet werden?
Die Herausforderungen der letzten Jahre sind nicht zu übersehen: Klimakrise, steigende Energiepreise und die gefährliche Abhängigkeit von fossilen Importen. Millionen Menschen haben darauf eine klare Antwort gegeben: Sie investieren selbst in Solaranlagen, Wärmepumpen, Elektroautos und Bürgerenergieprojekte. Deutschland hat inzwischen über 5 Millionen Photovoltaikanlagen – allein im vergangenen Jahr kamen rund 400.000 neue hinzu. Das ist ein starkes Signal: Die Energiewende kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Aber damit das so bleibt, müssen wir jetzt handeln!
Die gute Nachricht: Wir haben die Macht, die Energiewende selbst zu gestalten – wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Die dezentrale Energiewende ist dabei der Schlüssel zu einer unabhängigen, bezahlbaren und gerechten Energieversorgung. Sie macht uns weniger abhängig von fossilen Brennstoffen und großen Konzernen, entlastet die Netze, stärkt regionale Wertschöpfung und sorgt für Akzeptanz vor Ort. Damit das gelingt, braucht es Planungssicherheit für Photovoltaik und Windenergie sowie faire Netzentgelte. Doch das geplante Netzpaket von Katherina Reiche droht genau diese Bedingungen zu verschlechtern.