29-Euro-Ticket – jetzt!

29-Euro-Deutschlandticket statt Verbrenner-Subventionen – Mobilität für alle! Darum geht’s

Seit Beginn der Ölkrise wird pausenlos über Entlastungen fürs Auto diskutiert – CSU-Chef Markus Söder fordert eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschale, aus der CDU wird die Forderung nach Steuersenkungen auf Kraftstoffe laut. Doch was hier als „Entlastung“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein milliardenschweres Geschenk an ein überholtes System – bezahlt von uns allen. Während Mineralölkonzerne Rekordgewinne einfahren, bleibt eine echte Lösung für die Menschen aus. Wir brauchen soziale, klimaschützende und krisenfeste Maßnahmen!

Genau deshalb fordern wir jetzt ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket – für mindestens 12 Monate. Das wäre eine Entlastung, die sofort wirkt und Millionen Menschen erreicht. Keine neuen Tankrabatte. Keine höhere Pendlerpauschale. Keine neuen Dieselgeschenke.

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Petition: 29 Euro-Deutschlandticket jetzt!

Die hohen Ölpreise als Anlass zu nehmen, um den Verbrenner noch stärker zu subventionieren, ist der falsche Weg. Es ist nicht nur kurzsichtig – es ist verantwortungslos. Schon heute fließen über 30 Milliarden in klimaschädliche Subventionen. Allein das Dieselprivileg schlägt laut Umweltbundesamt mit 8,2 Milliarden Euro zu Buche, die Pendlerpauschale mit 6 Milliarden Euro und das Dienstwagen-Privileg mit mindestens 3,1 Milliarden Euro. Während Milliarden in klimaschädliche Strukturen fließen, wird ein kostengünstiges Deutschlandticket und der Ausbau des ÖPNV völlig vernachlässigt.  Diese Politik setzt die Prioritäten völlig falsch – und lässt die Menschen die Rechnung zahlen.

Das beliebte Deutschlandticket wird im politischen Berlin unter Bundeskanzler Friedrich Merz als finanzielle Last diskutiert, obwohl es volkswirtschaftlich ein Gewinn ist. Es ist kein Problemfall, sondern ein Erfolgsprojekt: 2025 wurde das Ticket von über 14 Millionen Menschen genutzt und hat seit seiner Einführung Millionen Tonnen CO2 eingespart. Trotzdem wird ausgerechnet hier gespart – bei einem Angebot, das den Alltag von Millionen Menschen konkret verbessert.

Das „Wir können es uns nicht leisten“-Narrativ ist eine gefährliche Masche: Denn es stellt bezahlbare Mobilität als unrealistisch dar. Doch tatsächlich scheitert es hier nicht an den Kosten – sondern am politischen Willen. Wir lassen uns nicht beirren: Das Deutschlandticket ist eine Investition in soziale Sicherheit, Klimaschutz und volkswirtschaftliche Vernunft. Wir brauchen den Ausbau des ÖPNVs und eine Mobilitätsgarantie für alle.

Wer Menschen wirklich entlasten will, darf nicht weiter Benzin, Diesel und Verbrenner-Dienstwagen mit Milliarden fördern, sondern muss bezahlbare Mobilität für alle sichern. Alles andere ist Politik an den Bedürfnissen der Menschen vorbei. Die Mehrkosten für das Ticket muss allein der Bund übernehmen.

Deshalb fordern wir: Ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket für 12 Monate statt klimaschädlicher Verbrenner-Subventionen. Für uns alle.  

Erfahre mehr zu unserer Forderung:

Warum ist ein 29-Euro-Ticket die bessere Entlastung als Tankrabatt oder Pendlerpauschale?

Weil ein 29-Euro-Ticket direkt, einfach, sozial und klimafreundlich wirkt. Es entlastet sofort Millionen Menschen, die jeden Monat mobil sein müssen, statt vor allem das Auto und den Verbrauch fossiler Kraftstoffe weiter zu subventionieren. Tankrabatte, höhere Pendlerpauschalen oder neue Dieselgeschenke verlängern die Abhängigkeit von fossilem Öl und setzen die falschen Anreize. Ein günstiges Deutschlandticket dagegen schafft eine bezahlbare Alternative zum Auto, schützt Klima und Gesundheit und reduziert Folgekosten verursacht durch Staus, Luftverschmutzung und Klimaschäden. Öffentliche Mittel sollten nicht in die Subventionierung fossiler Kraftstoffe fließen, sondern in einen starken öffentlichen Verkehr.

Was ist mit dem ländlichen Raum, wenn es keinen Bus gibt?

Wir brauchen eine Mobilitätsgarantie, die allen Menschen in Deutschland eine verlässliche Anbindung mit Bus und Bahn sicherstellt. Das ist aber kein Argument gegen ein 29-Euro-Ticket, sondern gegen die jahrelange Vernachlässigung des öffentlichen Verkehrs. Die DUH fordert deshalb seit Jahren nicht nur günstige Tickets, sondern gleichzeitig einen massiven Ausbau von Bus und Bahn, gerade im ländlichen Raum. Gut die Hälfte der Menschen in Deutschland sind schlecht oder gar nicht an den ÖPNV angebunden und deshalb sind vor allem außerhalb der Metropolen zusätzliche Investitionen und bessere Angebote nötig.

Genau daran fehlt es bis heute. Statt endlich eine echte Ausbauoffensive zu starten, werden die nötigen Mittel nicht bereitgestellt. Der ÖPNV findet in dieser Bundesregierung bisher keine Beachtung. Dabei ist ÖPNV nicht „nice to have“, sondern elementar für soziale Teilhabe. Die DUH fordert, dass der Bund nicht nur ein bezahlbares Ticket finanziert, sondern auch zusätzliche Milliardenhilfen für Länder und Kommunen für den längst überfälligen ÖPNV-Ausbau bereitstellt.

Wer also sagt „Bei uns fährt kein Bus“, beschreibt die Folge jahrelanger Fehlpolitik. Daraus kann aber nicht folgen, weiter Benzin, Diesel und das Auto zu subventionieren. Unsere Antwort ist: 29-Euro-Ticket plus Ausbau und Angebotsverstärkung – damit bezahlbare Mobilität nicht nur in Großstädten, sondern überall möglich wird.

 

Warum fordert die DUH jetzt ein 29-Euro-Ticket für alle?

In der aktuellen Krise müssen Menschen entlastet werden und das Auto häufiger stehen bleiben. Deshalb fordern wir für mindestens 12 Monate ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket für alle. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich seit 2019 für ein bundesweit gültiges Klimaticket für 365 Euro im Jahr ein. Lange wurde diese Forderung belächelt. Mit dem 9-Euro-Ticket und später dem Deutschlandticket hat sich dann aber gezeigt: Ein einfaches, bundesweit gültiges und bezahlbares Ticket ist möglich und wird von sehr vielen Menschen genutzt.

Das 49-Euro-Ticket war deshalb ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig hat die DUH früh deutlich gemacht, dass 49 Euro für viele Menschen noch zu teuer sind. Deshalb haben wir schon 2023 zusätzlich ein bundeseinheitliches 29-Euro-Ticket für bestimmte Gruppen gefordert, etwa für Menschen mit geringem Einkommen, Rentner:innen, Schüler:innen, Studierende und Auszubildende. Unsere Linie war also immer: bezahlbare Tickets, sozial gerechte Vergünstigungen und gleichzeitig mehr Investitionen in Bus und Bahn, vor allem im ländlichen Raum.

Was soll nach den 12 Monaten mit dem Preis passieren?

Auch wenn die akute Ölkrise vorbei ist, fordert die Deutsche Umwelthilfe den Preis fürs Deutschlandticket dauerhaft auf maximal 49 Euro im Monat festzulegen. Der aktuelle und Jahr für Jahr weiter steigende Preis führt zu weniger Zuwachs bei den Nutzer:innen und damit zu weniger CO2-Einsparung, weniger Entlastung und weniger volkswirtschaftlichem Nutzen. Die DUH warnt, dass steigende Ticketpreise immer mehr Menschen zurück ins Auto treiben und so das Erfolgsmodell Deutschlandticket Schritt für Schritt ausgehöhlt wird. Langfristig fordern wir zusätzlich ein bundeseinheitliches vergünstigtes 29-Euro-Ticket für Menschen, die auf besonders günstige Mobilität angewiesen sind, also zum Beispiel Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen, Rentner:innen, Schüler:innen, Studierende und Auszubildende.

Warum sind 49 Euro ein guter langfristiger Preis für das Deutschlandticket?

Ein bundesweit gültiges Deutschlandticket muss dauerhaft für die Nutzer:innen bezahlbar bleiben. Alles, was deutlich über 50 Euro liegt, gefährdet den Erfolg des Tickets, weil es Menschen von der Nutzung abhält und den Umstieg auf Bus und Bahn erschwert. Langfristig brauchen wir maximal 49 Euro als Regelpreis, ergänzt durch ein bundeseinheitliches 29-Euro-Ticket für Menschen, die sich den Zugang zu Mobilität sonst nicht leisten können.

 

Wer soll die Mehrkosten übernehmen?

Die Mehrkosten für die Krisensubvention muss allein der Bund übernehmen. Länder und Verkehrsverbünde dürfen mit dieser Entlastung nicht zusätzlich belastet werden. Schon in früheren Forderungen nach einem bundesweiten Klimaticket hat die DUH klargemacht, dass der Bund die Finanzierung absichern muss. Die Antwort kann nicht sein, klimaschädliche Subventionen weiterlaufen zu lassen und gleichzeitig bezahlbaren ÖPNV infrage zu stellen. Notwendig ist vielmehr, diese Fehlanreize abzubauen und die Mittel in ein bezahlbares Deutschlandticket und den massiven Ausbau des ÖPNV zu investieren.

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