Weniger Müll, mehr Mehrweg!

Unsere Meere gehören inzwischen zu den vermülltesten Orten der Welt und auch an Land wachsen die Müllberge ins Unermessliche. Der Grund ist leicht zu finden: Plastik! Darum geht’s

Doch wer ist eigentlich Schuld am Müllproblem? Großkonzerne wie Nestlé, Coca-Cola oder McDonald’s tragen maßgeblich zu den wachsenden Verpackungsmüllbergen bei. Warum? Weil sie auf kurzlebige Einwegverpackungen setzen, statt Mehrwegsysteme zu nutzen. Dabei ist das dringend nötig: McDonald’s Deutschland ist beispielsweise für jährlich mehr als 40.000 Tonnen Verpackungsmüll verantwortlich. Das entspricht dem Gewicht von fast 1.800 !

McDonald’s ging sogar noch weiter und versucht mutige Politik zur Abfallvermeidung und Mehrwegförderung gezielt auszubremsen. So klagte der Fast-Food-Riese gegen die Steuer auf Einweg-to-go-Verpackungen der Stadt Tübingen und zog bis vor das Bundesverfassungsgericht. McDonald´s scheiterte mit seinem Kampf für ein Recht auf Vermüllung! Doch dieses Beispiel zeigt wie Großkonzerne agieren, wenn sie nicht mit rechtlichen Vorgaben zu verantwortlichem Handeln gezwungen werden.

Mit unserer Petition wenden wir uns direkt an Bundesumweltminister Carsten Schneider und fordern: Mehrweg muss zum neuen Standard werden! Unterstütze uns jetzt mit deiner Unterschrift!

Jetzt unterschreiben:

Schluss mit dem Müll — Mehrweg statt Einweg!

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Petition: Mehrweg statt Einweg!

Seit den 60er Jahren ist die weltweite Produktion von Kunststoff auf das 20-fache angestiegen – auch weil immer mehr für den einmaligen Gebrauch produziert und (unnötig) verpackt wird. Rund 215 Kilogramm Verpackungsmüll verursachen wir mittlerweile pro Kopf und Jahr allein in Deutschland und zählen damit zu den traurigen Spitzenreitern in der EU. Bisher passiert leider viel zu wenig, um diesen Müllwahnsinn einzudämmen.

Viele der Wegwerfprodukte werden häufig nicht einmal richtig entsorgt, landen in der Natur und stellen dort eine enorme Gefahr für Lebewesen an Land und im Wasser dar. Allein in der EU landen jährlich bis zu 500.000 Tonnen Plastik im Meer, weltweit sind es bis zu 23 Millionen Tonnen. Das entspricht zwei vollen LKW-Ladungen pro Minute. Diese Verschmutzung endet für viele Meeresbewohner tödlich und belastet auch andere Tiere, Pflanzen und uns Menschen. Mikroplastik ist mittlerweile sogar im menschlichen Gehirn nachweisbar!

Wir dürfen die zunehmende Vermüllung unserer Erde deshalb nicht weiter hinnehmen! Um die Einweg-Plastikflut wirksam zu bekämpfen, braucht es eine entschlossene und ambitionierte Bundesregierung. Der Profitgier der Einweg-Industrie muss ein Ende gesetzt und Mehrweg endlich zum Standard werden — denn es gibt sie bereits, die funktionierenden und erschwinglichen Verpackungsalternativen in vielen Anwendungsbereichen. Angefangen von Mehrwegflaschen für Getränke bis hin zu Mehrweg-Bechern, Essensboxen, Joghurtgläsern oder Transportverpackungen. Worauf warten wir also noch?

Wir fordern von Bundesumweltminister Carsten Schneider: Bitte setzen Sie sich entschlossen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ein und führen Sie endlich klare Regelungen zur Reduzierung von Einwegverpackungen ein! Die sinnlose Ressourcenverschwendung und das Anhäufen riesiger Müllmengen muss endlich ein Ende haben.

Jetzt unterschreiben!

Wir fordern:

  • ambitionierte verbindliche Mehrwegquoten für Industrie, Handel und Gastronomie
  • eine Abgabe auf Einwegverpackungen, wie zum Beispiel Einweg-Plastikflaschen oder Dosen für Getränke, Take-Away-Essensboxen, to-go-Becher oder Einwegbesteck
  • eine Umlage der EU-Plastiksteuer auf die Unternehmen, die für den Verpackungswahnsinn verantwortlich sind
  • ein Ende der Subventionierung von Plastik aus fossilen Rohstoffen
  • Verbote von unnötigen Einweg-Verpackungen, wie Kleinstverpackungen oder Umverpackungen bei Zahnpasta, Müsli und Co.

Verpackungsmüll

Jährlich 215kg Verpackungsmüll pro Kopf in Deutschland

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